Netz News

Freitag, 14. august 2009

Ohne ihn wäre Rockmusik nicht so laut, denn es gäbe die elektrische Gitarre nicht: Der amerikanische Musikpionier Les Paul, Jazz-Gitarrist und Erfinder moderner Studio-Techniken und E-Gitarren, ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

White Plains/New York - Ende der Sechziger, also eigentlich in dem Moment, in dem die elektrische Gitarre mit Jimi Hendrix' lauten Feedback-Gewittern und den ziselierten, vielschichtigen Rockopern von Led Zeppelin und The Who bis hin zu Pink Floyd ihren endgültigen Siegeszug antrat, neigte sich die erstaunliche Karriere Les Pauls bereits dem Ende zu. Allerdings hätte es all die Fender Telecasters, Stratocasters, all die Gibson SGs, mit denen die Rockheroen ihre Hymnen untermalten, ohne Les Paul vielleicht nicht gegeben.

Geboren 1915 als Lester William Pollsfuss in der Kleinstadt Waukesha im US-Bundesstaat Wisconsin, entdeckte Les Paul bereits im Kindesalter ein Faible für Musik. Zunächst mit Mundharmonika, dann mit Banjo und bald mit Gitarre, begann er Vorbildern wie Django Reinhardt nachzueifern, deren Sound er später mit seinen ersten Jazz-Trios in New York und Chicago imitierte. Parallel zu seiner musikalischen Passion verfügte Paul aber auch über einen großen technischen Sachverstand. Schon als Teenager bastelte er sich einen eigenen Verstärker und fing bald an, über das Design und die Funktionsweise elektrischer Gitarren, in den dreißiger und vierziger Jahren der Gipfel der Innovation, nachzudenken.

Pionierarbeit mit Holzblöcken

Unzufrieden mit dem Klang der gängigen Instrumente, schnappte er sich eine seiner Epiphone-Gitarre und modifizierte sie so, dass sie nicht mehr über einen hohlen offenen Klangkörper verfügte, der beim elektrischen Spiel immer Probleme mit dem unkontrollierbaren Feedback bescherte, sondern aus einem geschlossen Holzblock bestand. "The Log", den Klotz, nannten die Techniker bei Epiphone, in deren Werkstatt Paul seinen Prototyp anfertigte, denn auch dieses ungewöhnlich aussehende Instrument, die erste Solid-Body-Gitarre der Welt, der Vorläufer der modernen E-Gitarre.

Epiphone verzichtete jedoch auf die Produktion des Geräts, so dass es bis 1952 dauerte, bis ein Serienmodell auf den Markt kam, das Les Pauls Namen trug. Gebaut wurde und wird die Gibson Les Paul bis heute, von der Firma Gibson, die sich jedoch über mehrere Jahre lang von Paul vom Konzept seiner Erfindung überzeugen lassen musste. Die Gibson Les Paul ist heute ein fester Bestandteil moderner Rockmusik, zu ihren treuen Fans und Virtuosen zählen Jimmy Page, Pete Townshend, Frank Zappa, Gary Moore, Duane Allman und selbst Stratocaster-Ikone Eric Clapton spielte in seinen Anfangjahren eine Les Paul von Gibson.

Pophits in den Fünfzigern, Scheidung in den Sechzigern

Neben seiner Pioniertätigkeit auf technischer Seite - unter anderem legte Les Paul mit zahlreichen Experimenten im Studio auch die Grundlagen für das moderne Multitrack-Recording - erspielte er sich einen Ruf als versierter Jazz-Gitarrist und Popmusiker, der in den späten Vierzigern und Fünfzigern zahlreiche Hits hatte, darunter Jazz-Standards wie "How High The Moon".

Schon fast legendär ist eine Anekdote von 1948: Der musikversessene Les Paul erlitt bei einem Autounfall so schwere Verletzungen an seinem rechten Arm, dass Gitarrespielen unmöglich schien. Paul jedoch überzeugte die Ärzte davon, ihm den Arm in einem rechten Winkel zu fixieren, dass er trotzdem in der Lage war, sein geliebtes Instrument zu bedienen. Über ein Jahr dauerte es, bis die Verletzung auskuriert war.

Kurz darauf heiratete er zum zweiten Mal, die junge Country-Sängerin Colleen Summers, die sich bald in Mary Ford umbenannte. Mit ihr hatte Paul seine größten Charterfolge und Mitte der fünfziger Jahre sogar eine eigene TV-Show, die "Les Paul and Mary Ford at Home Show", wo das Musikerpärchen aufgepeppte Standards wie "Tiger Rag" zum Besten gab.

Damals nutzte Les Paul selbst entwickelte Effekte wie das heute allgegenwärtige Overdubbing, dem Übereinanderlegen mehrerer Gitarrenspuren zwecks Erzeugung eines vielschichtigen Klangs. Bereits 1947 hatte Les Paul eine Version des Jazz-Songs "Lover" aufgenommen - für acht Gitarren, die er alle selbst gespielt und mit einem experimentellen Dubbing-Verfahren übereinander gelegt hatte. Die futuristische Nummer war ein Hit für Capitol Records, die Paul sofort für mehrere Alben unter Vertrag nahmen.

1964, nach einer bitteren Scheidung von Mary Ford, begann Les Pauls kreative Ader auszutrocknen. 1967 begab der von seinen Anhängern und Verehrern liebevoll "The Wizard of Waukesha" genannte Pionier in eine Art Vorruhestand. Erst in den achtziger Jahren tauchte Les Paul wieder auf und zeigte sich zu regelmäßigen Sessions mit Freunden und Fans in einigen New Yorker Clubs. In den neunziger Jahren begann eine Arthritis sich auf das virtuose Spiel Pauls auszuwirken, hielt ihn jedoch nicht davon ab, auch im hohen Alter noch einige seiner Lieblingsstandards zum Besten zu geben. "Wenn man dickköpfig ist, geht alles", scherzte er einmal in einem Interview mit der "Washington Post", "ich spiele mit den Fingern, die mir noch geblieben sind"

Quelle: www.spiegel.de


http://www.fromthevaultradio.org/home/wp-content/images/FTV133_Les%20Paul/les%20paul.jpg


von Ringo le Vaux - Kommentare (1) - Kommentar hinzufügen
Samstag, 1. august 2009
von Ringo le Vaux - Kommentare (1) - Kommentar hinzufügen
Dienstag, 7. juli 2009
von Ringo le Vaux - Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Samstag, 7. märz 2009

Michael Jackson nimmt das größte Comeback der Musikgeschichte selbst in Angriff. Zwölf Jahre nach seiner letzten großen Tour strebt der einstige „King of Pop“ mit einer Konzertserie in London zurück auf die Musikbühne. Im Juli sollen mehrere Konzerte in der 20000 Zuschauer fassenden O2 Arena stattfinden, sagte der 50- jährige Sänger am Donnerstag in dieser Arena.

 

Mit Sonnenbrille und eingefallenem Gesicht stieg Jackson auf die Bühne und verkündete: „Ich liebe Euch alle. Danke Euch allen. Das ist es!“ Der sichtlich gebrechliche Musiker blieb in der Pressekonferenz vor ekstatischen Fans selbst aber vage. „Ich will nur sagen, dass dies meine letzten Auftritte in London sein werden.“

Die Veranstalter wurden etwas konkreter und kündigten zunächst zehn Konzerte ab dem 8. Juli an. Karten gibt es für umgerechnet 56, 73 und 84 Euro plus Ticketgebühren. Der Verkauf startet am 13. März auf der Internetseite www.michaeljacksonlive.com. Die Seite war kurz nach dem bizarren Auftritt zwar noch erreichbar, funktionierte aber nicht mehr richtig: „Wegen überwältigender Nachfrage ist das Vorverkaufsformular vorübergehend nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später erneut.“

 

Nach der als Pressekonferenz bezeichneten Show ließ „Jackos“ Konzertveranstalter AEG noch etwas heraus: London könne der Start für eine Welttournee sein, sagte ein AEG-Vertreter dem Sender BBC. Medien hatten vorab spekuliert, dass Jacksons Management sich eine Option auf bis zu 50 Konzerte in London offenhält, wenn die Nachfrage groß genug ist. Nach unbestätigten Berichten soll der Deal dem verschuldeten Sänger bis zu 100 Millionen Pfund (113 Millionen Euro) einbringen. Er war seit seinem spektakulären Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs 2005 weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden.

 

„Ich werde nur die Songs aufführen, die meine Fans hören wollen“, sagte Jackson. „Ich sehe Euch im Juli, und ich liebe Euch alle, tue ich wirklich, von der Tiefe meines Herzens.“ Tausende Fans, die zu der Pressekonferenz in die Arena eingeladen wurden, kreischten bei jeder Geste ihres Idols. Jackson zeigte mehrfach die Siegerfaust und mit zwei Fingern das Siegeszeichen, stand aber unsicher auf beiden Beinen und wirkte wie berauscht. „Das ist der letzte Aufruf, bevor der Vorhang fällt.“


Quelle: Welt.de



von Ringo le Vaux - Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Donnerstag, 30. oktober 2008

Eine der zahllosen Suchmaschinen, die Google Konkurrenz machen, ist Exalead. Das Praktische bei Exalead: Zu jeder gefundenen Seite gibt es gleich eine Mini-Seitenvorschau. Sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch praktisch.



von Ringo le Vaux - Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Dienstag, 21. oktober 2008

Bislang geheimgehaltene Akten zu Sichtungen von UFOs und Außerirdischen hat das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht. Das ungewöhnliche Dossier, das auf der Website des Nationalarchivs veröffentlicht wurde, dokumentiert 19 Vorfälle aus den Jahren zwischen 1984 und 1992.

Das britische Nationalarchiv hat einen Teil seiner UFO-Akten veröffentlicht und damit Einblick in zahlreiche mysteriöse Sichtungen gegeben. Auf mehr als 1.500 Seiten schildern Piloten, Fluglotsen und anonyme Zeugen ihre Erlebnisse mit unbekannten Flugobjekten aus den Jahren 1986 bis 1992. So manches Mal entpuppten sich die angeblichen Außerirdischen als Wetterballon oder Drachen, viele Vorfälle ließen sich jedoch nicht abschließend klären.



Alitalia-Pilot Achille Zaghetti schildert in den Akten, wie er und sein Copilot auf dem Weg von Mailand nach London im April 1991 ein fliegendes Objekt vor sich sahen. „Als das Objekt vorbeigeflogen war, fragte ich den Fluglotsen, ob er etwas auf seinem Schirm gesehen habe und er antwortete ’Ich sehe ein unbekanntes Objekt zehn nautische Meilen hinter Ihnen’.“

Auf einem Flug nach Hamburg entdeckten den Akten zufolge vier Passagiere kurz nach dem Start in Gatwick im Juni 1991 ein Projektil ohne Flügel, das links an ihrer Maschine vorbeiflog. Das Objekt müsse dicht an dem Flugzeug vorbeigezogen sein, da die Passagiere es deutlich gesehen hätten, erklärte die Flugsicherung in ihrem Bericht.

Die Besatzung einer Boeing 737 meldete einen Monat später sogar ein kleines Objekt nur etwa 90 Meter vom Flugzeug entfernt. Der Flughafen bestätigte, dass das Objekt auch auf dem Radar auftauchte und maß dessen Geschwindigkeit mit 190 Kilometer pro Stunde. Ein folgendes Flugzeug wurde aufgefordert, die Flugbahn des Objektes zu verlassen, obwohl dieses inzwischen vom Radar verschwunden war. Am selben Tag war in der Region ein Wetterballon gestartet, bestätigen ließ sich diese Vermutung einer Verwechslung jedoch nicht.

Mit den 19 Akten, die am Montag im Internet erschienen, veröffentlichte das Nationalarchiv bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr Unterlagen zu UFO-Sichtungen. Der UFO-Experte David Clarke, der mit dem Archiv zusammenarbeitet, kündigte für die kommenden Jahre weitere 160 Akten an, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten.

Die Angaben einiger Zeugen, die sich bei den britischen Streitkräften meldeten, konnten nicht bestätigt werden. So sagte ein Mann, Außerirdische hätten ihn angeschrien, als er draußen geschlafen habe. Ein anderer schrieb, legendäre gefiederte Schlangen warteten auf eine Erlaubnis zur Landung auf der Erde.

Manchmal konnten die Behörden den Angaben aber doch auf den Grund gehen. So meldete im November 1992 ein Büroangestellter dem Verteidigungsministerium, über dem Londoner Regent’s Park schwebe langsam ein schimmerndes Objekt auf die Erde zu. „Im Laufe des Anrufs wurde klar, dass es sich bei dem Objekt um einen Drachen handelte“, notierte ein Ministeriumsmitarbeiter.


Quelle: AOL

Homepage - Nationalarchiv

 

 


von Ringo le Vaux - Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Dienstag, 18. dezember 2007
Wer das Bedürfnis hat, z.B. das I PHONE  zu testen(natürlich nur online), kann dies auf folgender Seite.
Momentan sind nur wenige Handy Modelle vertreten, was sich aber in Zukunft ändern wird. Meinerseits eine gute Idee, um einen ersten Eindruck von seinem Handy zu bekommen, falls es vorhanden sein sollte.



www.tryphone.com/home.seam
von Ringo le Vaux - Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Mittwoch, 12. dezember 2007

Ich bin der Meinung, dass dies genauso ablaufen wird und der Verbraucher selbst entscheiden kann, was er an TV Sendungen sehen möchte. Dies sind keine Zukunftsvisionen, sondern schon Realität.
Wer sich davon überzeugen möchte kann dies unter folgenden Link.



www.joost.com
von Ringo le Vaux - Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Freitag, 16. november 2007
Wer  ARTE zu seinen absoluten Lieblingssender zählt, der hat jetzt die Möglichkeit die Sendungen online zu sehen.
Viel Spass dabei!



plus7.arte.tv/de/streaming-home/1697480.html
von Ringo le Vaux - Kommentare (0)

STUDIO65

Kalender

November 2009
M D M D F S S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30            
<< < > >>

Bookmarking

Add to Technorati Favorites



BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor
 

grinzblech.eu Ranking

frisch gebloggt

 

Feeds

  • RSS feed of articles

Suchen

BlogTraffic
 
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Articles les plus commentés